Ich bin schon gefragt worden, ob das Thema “eigene E-Gitarre” erledigt ist.
In der Zwischenzeit ist viel passiert, was die Zeit, die ich für den Gitarrenbau übrig habe, drastisch zerbröselt hat: Geplante Kellersanierung, Zipperleins, Temperaturen jenseits von Gut und Böse und allgemeiner Stress.
Aber jetzt geht es langsam wieder weiter. Dieses Wochenende war leider wieder viel zu kurz, um bahnbrechende, große Fortschritte zu fabrizieren. Aber immerhin hatte ich mal ein, zwei Stündchen Zeit.

Eigentlich hatte ich vor, zum ersten Mal das Edelholz zu bearbeiten. Dann fiel mir plötzlich auf, dass ich 2 Templates vergessen hatte:
– Die Arbeitskopie (Horst) des Halstemplates
– Ein Template für das Ausfräsen des Halsausschnitts (was ja nicht durchgefräst, sondern nur als Tasche ausgeführt wird)

Nun kann man eigentlich 2 Body-Templates machen. Das erste dient für alle Fräsungen, die einmal komplett durch das Material durchgehen (Außenkontur, Bohrungen für Thru-Hole-Pins, Halsschrauben) und ein zweites, welches nur für Vertiefungen (Halstasche, Pickups, Controlcavity) verwendet wird. Das erleichtert es, nicht aus Versehen zu tief zu fräsen. Das allerdings handhabt aber jeder anders. Und ich denke, dass deutliche Markierungen und die gelegentliche Benutzung der Kleinhirnrinde ausreichen sollten, um nicht völligen Schwachsinn zu veranstalten.

Zuerst habe ich mein Halstemplate nochmal mit doppelseitigem Klebeband auf ein weiteres Stück MDF gepeppt und die Kontur grob mit der Stichsäge ausgesägt. Mit dem Frästisch und einem Bündigfräser wollte ich das dann noch frästischbündigfräsen. Dafür war es gestern dann aber schon zu spät und heute zu sonntägig.

Darüber hinaus musste ich wie gesagt noch eine 2. Version des Bodytemplates anlegen…

Ich habe hier nochmal die Papiervorlage neu ausgedruckt, zusammengeklebt und mit Sprühkleber auf MDF fixiert. Dazu noch die Teile, die ich aussägen will, dunkel schraffiert und die Kontur grob ausgesägt.

Am nächsten Frästischtag wird dann die Außenkontur ordentlich gemacht und die Löcher ausgesägt und fein nachgearbeitet. Und dann werde ich wahrscheinlich auch wieder vergessen, von diesem Template ebenfalls noch eine Kopie anzulegen.

Ich hoffe, dass mein nächster Post wieder etwas spannender wird und nicht allzu lange auf sich warten lassen wird.

Bis demnächst. Vielleicht poste ich auch mal demnächst die ersten Entwürfe meiner Holzwerkstatt-Einrichtung, für den Fall, dass die Kellersanierung irgendwann mal fertig ist.


One Interaction on “Lebenszeichen und e bissli was g’schafft

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