Ich gebe zu, dass ich leicht geschockt war, als ich das Datum meines letzten Beitrags las. Über 250 Tage ist es her. Seitdem kam ich viel zu selten in die Werkstatt. Aber doch oft genug, um das ein oder andere zu basteln.
Nun, nach so langer Zeit ist Licht am Ende des Tunnels. Meine eigene Werkbank inkl. Frästisch ist in Planung und kurz vor der Produktion. Letztens las ich noch, dass jede(r) Holzwerker:in erstmal eine eigene Werkbank bauen muss, um sich so nennen zu dürfen. Ich halte von solchen Aussagen nicht viel, denn bei mir darf jeder machen, was er will. Hauptsache, er macht es aus Spaß und schmeißt keine Bomben durch die Gegend.
Bevor ich an meine eigene Werkbank gehe, habe ich erstmal aus Bestandsholz die Werkbank für meinen Sohn zum Üben gebaut. Falls was schief geht, muss er halt damit leben und nicht ich 😉
(Gerade habe ich mich dazu entschlossen, diesen Beitrag in 2 Teile zu teilen. Das mit des Sohnes Werkbank kommt dann im nächsten Beitrag)
Und die Fertigstellung der Werkbank/Frästisch ist der Startschuss für den Weiterbau meiner ersten eigenen Gitarre…
Aber mal der Reihe nach.
Obwohl ich der Meinung war, dass ich die Haupt-French-Cleat-Wand schon vorgestellt habe, kann ich den entsprechenden Beitrag nicht finden. Also hier nochmal kurz…

und nach der Seitenwand schonmal die ersten Sachen für die Hauptwand…




Ok… viele machen für jeden Kleinscheiß eine eigene Halterung. Aber wenn man Dinge sinnvoll gruppieren kann, warum nicht?
Zwischenzeitlich mit dem 3D-Drucker eine Führung für meine Messuhr gedruckt. So kann ich schauen, ob der Anschlag parallel zur Nut ist.

Mit dem 3D-Drucker schöne, kleine Schubladenschildchen gemacht.


Hier hab ich was ausgelassen
Hier an dieser Stelle hab ich noch angefangen, eine Gartentreppe zu bauen. Dazu mache ich aber einen eigenen Beitrag. Nur soviel schonmal. Wegen meines verletzten Fingers sollte ich langsam aber sicher nach über einem halben Jahr doch vielleicht mal zum Arzt gehen. Aber hey! Ich habe mich weder in meiner Werkstatt verletzt noch beim Holzwerken! Aber dazu später mehr.
Weiter geht’s….
Dann aus einem rostigen Stechbeitel mittels Rostradierer…

gleich ZWEI unrostige Stechbeitel gemacht… WOW… MAGIIIIIIC!

Dann den Keller mit Schwerlastregalen ausgestattet. Rechts mein Holzlager.

Zwischenzeitlich Alex Popp verabschiedet…

Dann in einer Kindergeburtstags-Werkstattsession Vogelfutterhäuschen gemacht.




Ok… das war jetzt nicht gerade die hohe Kunst der Schreinerei. Die Kinder hatten aber Spaß und durften mal an die großen, gefährlichen Maschinen ran.
Dann ein paar Weihnachtsgeschenke gebastelt… mit Vorrichtung ging’s dann ganz gut.


Bisschen Öl drauf. Dann sieht’s hübsch aus, Seife drauf, fertig….

Und davon noch ein paar mehr gemacht…


Weihnachtsdrehdingens vom Vati übernommen und repariert… LÄUFT…. “Weihnachtspyramide” war das Wort!

Und dann noch passend zur Holzschmuckschachtel (siehe einen der letzten Beiträge) endlich mal was zum Reinlegen gebastelt.


Und dann wollte ich’s wissen… kann ich auch einen Ring aus Holz machen? Ganz ohne Drechselbank und Ahnung?

Vom Prozess hab ich leider nur wenig Fotos.

Meine Fingernägel sind in echt gar nicht so gelb!


Dann eine weitere selbstgebaute Drehbank gemacht. Da konnte ich besser dran arbeiten und hatte eine variable Drehzahl.

Geschliffen, geschliffen und geschliffen. Das Finish, sprich: die Lackierung, wurde dann mit Sekundenkleber(!) gemacht. Macht einen genialen Glossy-Look und stabilisiert das Holz enorm.


Etwas von dem blauen Klebeband hat der Sekundenkleber auch noch verewigt…


… weiter geht’s im 2. Teil mit der Gartentreppe und der ersten kleinen Werkbank…